Jugendarbeit verpflichtet.

Jugendfördergesetz Berlin

„Erstmals wird in dem Gesetzentwurf verbindlich festgelegt, welche Angebote Berlin seinen Kindern und Jugendlichen machen muss. Den Bezirken werden genauere Vorgaben gemacht. Es geht um Einrichtungen für die offene Jugendarbeit wie Jugendclubs oder Abenteuerspielplätze oder um mobile Angebote wie HipHop-Mobile – aber auch um Erholungsfahrten und internationale Begegnungen, um von Jugendlichen selbstverwaltete Projekte und um Seminare für Jugendliche. Bezogen auf die konkrete Einwohnerzahl junger Menschen wird der Bedarf nach dem Gesetz künftig genauer errechnet. So soll zum Beispiel jeder 6- bis 27-Jährige einmal an einer Erholungs- oder internationalen Begegnungsfahrt teilnehmen. Demokratiebildung soll im Zentrum stehen. „Bildung findet nicht nur in der Schule statt“, sagte Elvira Berndt, Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses.“ (Quelle: Berliner Zeitung, 29.01.2019)