Für eine emanzipatorische Jugendarbeit in Berlin

+ + + + „Es gilt das neue Kontaktverbot, für mindestens zwei Wochen. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind ab jetzt verboten. Ausnahmen gibt es nur für Angehörige, die im eigenen Haushalt leben.“ + + + +

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Aktuelle Infos: Corona, Jugendarbeit und Berlin

Empfehlungen und Ideen zum Umgang mit dem Corona Virus
durch die Berliner Kinder- und Jugendarbeit

Wird ständig aktualisiert. Stand: 03.04.2020, 08:00 Uhr Uhr

  1. Wichtige Kontakte zur gegenseitigen Unterstützung:
  1. Informationen an die Kinder und Jugendlichen
  1. Ideensammlung zur digitalen Jugendarbeit

3.1 Datenschutz und Digitale Jugendarbeit

3.2 Digitale Spielangebote

3.3 Beratungsangebote im Netz

3.4 Angebote digital umsetzen

3.5 Medienkompetenzzentren in den Berliner Bezirken

3.6 Antisemitismus- und Rassismuskritische Jugendarbeit

Fakenews im Familienchat, was kann ich tun? https://www.belltower.news/corona-pandemie-fake-news-im-familienchat-was-kann-ich-tun-97369/?fbclid=IwAR0U4ZED-GXaAi7YVuQpvoYQ5HMToo2PcimpdYxmBdhvy87EGWTPeLzmJwk

3.7 Jugendkulturarbeit und kulturelle Bildung in Zeiten von Corona

3.8 Linksammlung

  1. Notfall-Jugendclubs, sensible* und weitere Angebote

4.1 Notfallnummern für junge Menschen

Im Folgenden eine Übersicht der  Notrufnummern:

  • Kinder-und Jugend Kummertlf.: 116 111 oder 0800 111 0 333 (Mo-Sa: 14:00-20:00Uhr)
  • Eltern Kummertlf: 0800 111 0 550 (Mo-Fr: 9:00-11:00 Uhr; Di und Do: 17:00 -19:00 Uhr)
  • Telefonseelsorge Berlin e.V.:
  • 0800 111 0-111 oder -222 (24 Std.täglich)
  • Muslimische Seelsorge: 030 44 35 09 821(Rund um die Uhr)
  • Berliner Krisendienst: 030 39063 -00 (überregionaler Bereitschaftsdienst)
  • Kinderschutz Hotline: 030 61 00 66
  • Kindernotdienst > 0-13 Jahre: 030 61 00 61
  • Jugendnotdienst> 14-18 Jahre: 030 61 00 62 (Rund um die Uhr)
  • Mädchennotdienst> 12-21 Jahre: 030 61 00 63 (Rund um die Uhr)
  • Berliner Hotline der Senatsverwaltung für Gesundheit zum Coronavirus: 030 90 28 28 28
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst KV Berlin: 116 117 (24 Stunden erreichbar)
  • Zahnärtzlicher Notfalldienst: 030 89 00 43 33
  • Apotheken -Notdienste: 0800 00 22 8 33
  • Giftnotruf (Charité) : o30 19 240
  • Weißer Ring: 030 833 70 60 (Landesbüro Berlin) 116 006 > Opfertelefon
  • Anonyme Alkoholiker: 087 31 32 57 312 (Mo-Do 8:00 -21:00 Uhr/ Fr,Sa und So:8:00-18:00Uhr), für Berlin: 192 95 (tägl. 17:00 -21:00 Uhr)
  • Sucht & Drogen> Hotline: 01805 313 031 (00:00 – 24:00 Uhr)
  • Rettungsdienst der Feuerwehr: 112
  • Gewalt gegen Frauen: 0800 0116 016 (Rund um die Uhr) oder 030 611 03 00 BIG-Hotline (8:00-23:00Uhr)
  • Frauenkrisentelefon: In einer akuten Not- und Krisensituation finden Frauen und ihre Kinder rund um die Uhr Schutz und Aufnahme in einem Frauenhaus: 030 61 542 43
  • Hilfeportal Sexueller Mißbrauch :0800 22 55 530 (Mo,Mi,Fr 9:00-14:00 Uhr/ Di,Do: 15:00-20:00 Uhr)
  • berta – N.I.N.A.>Beratung und telefonische Anlaufstelle  für Betroffene organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt:0800 30 50 750 (Di: 16:00 – 20:00 Uhr; Fr: 9:00 – 13:00Uhr)
  •  ARA > Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen*: 030  216 88 88 (Mo-Fr: 9:00-18:00 Uhr)
  • Schwangere in Not- anonym und sicher >Hilfetelefon: 0800 40 40 020 (Rund um die Uhr)
  • LGBT * Helpline: 0800 40 40 020 (Mo-Do 19:00- 21:00 Uhr)
  • Schwulenberatung Berlin: 030 23 36 90 70 (Mo-Fr 9:00-20:00)
  • LesMigraS > Antidiskriminierungs- und Antigewaltberatung Lesbenberatung e.V. 030 215 20 00
  • L.Support Hotline für lesbische,bisexuelle, und queere Frauen, die Gewalt erlebt haben 030 216 22 99 (Sa & So 17:00- 19:00Uhr)
  • https://www.berlin.de/corona/

Bundeskoordination spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend (in Corona-Zeiten): https://www.bundeskoordinierung.de/de/article/249.kinder-und-jugendliche-während-der-corona-krise-vor-gewalt-schützen.html

4.2 Angebote zu Jugendarbeit und Fluchtgeschichte:

4.3 Queere und normativitätskritische Jugendarbeit in Zeiten von Corona

4.4 Corona und Jugendverbandsarbeit

  1. Aktionen für hilfsbedürftige Menschen
  • Auf Solidaritäts-Aktionen in der Nachbarschaft und in der Stadt aufmerksam machen. Gutes und funktionierendes Beispiel etwa http://www.coronaport.net/hilfe.php oder oder https://nebenan.de
  • Private Initiativen (bspw. auch durch erwachsene Jugendliche – Jugendverbände oÄ), um Menschen in Not zu unterstützen (Einkauf, Apothekengänge, Gassigehen, Telefonieren etc.)
  • Teilnahme an Notfallbetreuung beim Träger  Jugendarbeiter*innen, die aufgrund ausfallender Angebote mehr Zeit haben und nicht zur Risikogruppe gehören, könnten bei ihrem Träger zur Notfallbetreuung einspringen (KiTa’s für „systemrelevante“ Berufe)
  • Kreuzberg: https://twitter.com/hilftbei
  • „Wedding solidarisch“: https://www.facebook.com/groups/505416680140631/

6. Hilfemaßnahnamen für die Kinder- und Jugendeinrichtungen (Honorarkräfte, Gema und Co.)

6.1 Informationen aus den Bezirken

7. Weitere konkrete Ideen

  • Digitaler Kino-Besuch vom Sofa in Berlin, Infos gibt es hier!
  • Mobiler Spiele-Verleih/ Bücher-Verleih, Achtung: spezielle Vorsichtsmaßnahmen notwendig, um kein Infektionsrisiko zu maximieren
  • Newsletter und Infozettel in Briefkästen verteilen, um Informationen zu streuen

8. Informationen in anderer Sprache

9. Telefonkonferenz und virtuelle Meetings

10. Wichtige Adressen

11. Digitale Adressen für Fortbildungsmöglichkeiten von Jugendarbeiterinnen unabhängig von Corona zu verschiedenen Themen der Jugendarbeit (auch als Online-Arbeitsmöglichkeit für Jugendarbeiterinnen)

Bei Beratungsbedarf oder Ideen zur Ergänzung könnt Ihr Euch jederzeit an die LAG wenden: jugendarbeit@berlin.de oder via Facebook-Kanal LAG OKJA Berlin. Darüber hinaus kann unser offenes Pad zur Sammlung von Ideen und Fragen genutzt werden: https://pad.riseup.net/p/LAG_Jugendarbeit.

Aufnahme digitales Meeting 19.03.2020 zu Corona und Jugendarbeit Berlin: https://wetransfer.com/downloads/afb99c81f0cb67a1d303c956bec0b2d320200319172703/69275c98804dbe1f7f647d752c32595d20200319172719/3cdddd

Aufnahme digitales Meeting 16.02.2020 zu Corona und Jugendarbeit Berlin: https://we.tl/t-fcTcHJmjnF

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Corona und Berliner Jugendarbeit

Liebe Jugendarbeiter*innen in Berlin,

die Informationen und Einschränkungen in der Welt, Deutschland und Berlin in Sachen Corona-Virus ändern sich derzeit stündlich. In Berlin wurden, wie bekannt, alle Kindertageseinrichtungen und Schulen geschlossen, die Kinder- und Jugendeinrichtungen ebenfalls. Die Informationen aus den Jugendämtern fallen derzeit noch sehr unterschiedlich aus. Aktuelle Infos aus allen 12 Gebieten, findet Ihr unten.

Im Anschluss an unser ersten Online-Meeting am 12.03.2020 treffen wir uns zu „Corona-Jugendarbeit-Berlin“ das nächste Mal diesen Donnerstag am 19. März 2020 um 14:00 Uhr digital. Gebt uns bitte Bescheid, ob Ihr teilnehmen wollt, dann lassen wir Euch alle Infos rechtzeitig zukommen.

Es wurde bereits eine Vielzahl von Nachbarschaftshilfen gestartet, an der sich auf die Kinder- und Jugendarbeit beteiligen kann. Wir rufen daher zur gemeinsamen Solidarität auf!!! Die Kreativität und Flexibilität von Offener Kinder- und Jugendarbeit ist jetzt gefragt und kann anderen und risikobehafteten Menschen helfen und sie in dieser schwierigen Situation unterstützen.

Bleibt gesund, viele Grüße – Team LAG OKJA Berlin

PS: Online-Petition für Freischaffende und Künstler*innen (betrifft ja auch die Jugendarbeit): https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

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Gesammelte Informationen, Hinweise, Links zu Corona und Jugendarbeit in Berlin

Vorgaben für offene Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe laut Senatsverwaltung für Bildung: Im Folgenden handelt es sich um Angebote, die sich dadurch auszeichnen, dass sie grundsätzlich für eine Vielzahl von Personen offen sind und einen niedrigschwellen Zugang haben. Dies sind z.B. Jugendfreizeiteinrichtungen und Familienzentren.

Sofern der Fall einer festgestellten Corona/Covid-19-Erkrankung der dort tätigen Personen (einschließlich von Praktikanten oder FSJlern u.a.) vorliegt, wird das Gesundheitsamt vom Arzt, der diese Diagnose vornimmt, informiert. Das Gesundheitsamt entscheidet über die Schließung der Einrichtung. (Also, der Bezirk!) Alle wichtigen Infos, dazu hier: https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/wichtige-infos-fuer-kitas-kindertagespflege-und-jugendhilfeeinrichtungen/

Informationen aus dem Jugendamt Charlottenburg-Wilmersdorf: Angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus COVID-19 hat das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen, dass ab heute, Montag den 16. März bis einschließlich 19. April 2020 alle Jugendfreizeiteinrichtungen und Familienzentren in Charlottenburg-Wilmersdorf geschlossen werden. Die Schließung gilt für alle Bereiche der Einrichtungen  und für alle Angebote, auch externer Nutzer*innen. Bitte machen Sie die Schließung
über Aushänge am Eingang deutlich sichtbar. Für Nachfragen können Sie sich gerne telefonisch an mich wenden.

Informationen aus Tempelhof-Schöneberg: Angesichts der aktuellen Situation und der fortschreitenden Dynamik der Auswirkungen des sich ausbreitenden Virus SARS-CoV-2 haben sich verständlicherweise die Anfragen von Trägern und Mitarbeiter_innen gehäuft wie für diese Arbeitsbereiche zu verfahren ist. Das Jugendamt empfiehlt die Schließung aller Einrichtungen und gibt hiermit auszugsweise die Regelung des Jugendamtes für die kommunalen Einrichtungen zur Kenntnis. Ab heute, Montag, den 16.3.2020 bleiben alle o.g. kommunalen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg geschlossen. Ob und wann eine Verlängerung der Schließzeit erfolgt, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Die Dienstpflichten, Arbeitszeiten und die Anwesenheit in der Einrichtung gilt weiterhin für alle beschäftigten Mitarbeiter_innen ohne Einschränkung.“ Insbesondere der letzte Absatz ist jedoch ausschließlich vom Träger zu entscheiden. Die im Leistungsvertrag vereinbarten oder kurz vor dem Abschluss stehenden Regelungen zur Finanzierung der Angebote und der festgelegten Mengen bleiben Grundlage unseres gemeinsamen Handelns. Hinsichtlich der weiteren Umgangs mit diesem Thema werden wir sowohl landesweit als auch bezirklich eine einheitliche Verfahrensweise anstrebenund uns dazu noch zu einem späteren Zeitpunkt äußern.

Informationen aus dem Jugendamt Friedrichshain-Kreuzberg: „Deswegen kann ich euch und Ihnen an dieser Stelle EINE SCHLIEßUNGSEMPFEHLUNG AUSSPRECHEN in Würdigung der derzeitigen Pandemieentwicklung, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und besonders gefährdete Menschen zu schützen. Diese präventive Maßnahme wird
vorerst bis zum 19.04.2020 empfohlen. Für die 5 kommunalen Einrichtungen der Jugendarbeit wird die Schließung offiziell vom 17.03.-19.04.2020 umgesetzt. Weiterhin gilt, dass Schließungen aufgrund eines akuten Coronaverdachtfalles nur vom Gesundheitsamt des Bezirkes ausgesprochen werden können. In allen anderen Fällen müssen die Geschäftsführungen der freien Träger eigenständig über eine
Schließung entscheiden.

Informationen aus dem Jugendamt Mitte: Nach Abstimmung mit Frau Reiser und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport ordnen auch wir die Schließung der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen nach §11 SGB VIII, der Projekte der Jugendsozialarbeit nach §13,1 SGB VIII und der Familienzentren nach §16 SGB VIII ab morgen den 17. März 2020 bis einschließlich Freitag, den 17 April 2020 an.

Informationen aus dem Jugendamt Steglitz-Zehlensdorf: Die Jugendfreizeiteinrichtungen werden geschlossen. Sollten Sie Fragen zu diesen Regelungen haben, wenden Sie sich für den konkreten Einzelfall bitte an Ihren Sachbearbeiterin.

Informationen aus dem Jugendamt Neukölln: „Bezirkliche Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Senioren- und Behindertenfreizeiteinrichtungen
Auch alle bezirklichen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, die Senioren- und Behindertenfreizeiteinrichtungen sind ab Montag bis auf Weiteres geschlossen. Alle bestehenden Termine in den Einrichtungen, darunter auch die Kaffeetafel am 17. März, sind abgesagt.“

Informationen aus Jugendamt Spandau: Jugendfreizeiteinrichtungen: Ab sofort bis auf Weiteres Schließung aller Einrichtungen, Kontakt: jugendfoerderung@ba-spandau.berlin.de – Tel.: 030-902796531, Jugenderholungsreisen in den Oster- und in den Sommerferien: Alle bezirklichen Jugenderholungsreisen sind abgesagt.

Informationen aus dem Jugendamt Pankow: Der Bezirksbürgermeister hat folgende Dienstanweisung (siehe unten) mit Wirkung vom 16.03.2020 bis auf Widerruf für das Bezirksamt erlassen. In dem ist verfügt, dass Gremien, Sitzungen usw. (in unserem Fall betrifft das PRK, Regionalrunden, DB FD 1, AG’n § 78) nicht mehr stattfinden, auch interne Arbeitsrunden sind davon betroffen. Dass betrifft euch indirekt auch. Darüber hinaus sind Veranstaltungen und Teilnahme an Veranstaltungen abzusagen (bedeutet auf jeden Fall Veranstaltungen, wie Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Theaterprojekte u.ä. in den JFE). In dem aktuellen Schreiben des Bürgermeisters sind Schließungen von Jugendfreizeiteinrichtung / Familienzentren vorerst nicht vorgesehen, hier ist nur der Verweis zur Einhaltung der hygienischen Hinweise umzusetzen. Das Jugendamt Pankow wird sich in einer erneuten Sitzung am 18.03.2020 mit der aktuellen Situation befassen und die Senatsjugendverwaltung wir darüber auch in der nächsten Woche tagen.“ Darüber hinaus heißt es: „Auf Grund der Entscheidung des Berliner Senates mit der Schließung von Schulen und Kitas, sowie von Klubs, Einstellung von Veranstaltungen usw., werden die Pankower Kinder und Jugendfreizeiteinrichtungen / Familienzentren mit sofortiger Wirkung bis zum 19.04.2020 geschlossen. Die Mitarbeiter_innen verbleiben in den JFE / FAZ, es können somit aufgeschobene Arbeiten erledigt werden, Überminuten ausgeglichen werden u.a.. In Einzelfällen ist auch eine Beratung von Jugendlichen möglich.

Informationen aus dem Jugendamt Treptow-Köpenick! „Die kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen werden ab Montag geschlossen. Die Freien Träger, die Jugendfreizeiteinrichtungen betreiben, werden darüber informiert und ihnen wird nahegelegt, genauso zu verfahren.“

Informationen aus dem Jugendamt Marzahn-Hellersdorf: Alle Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, alle Familienzentren und Projekte schließen vom 14.03.20 – 19.04.20 für den Besucherverkehr, für Kurse und Veranstaltungen.

Informationen aus dem Jugendamt Lichtenberg: „diese Nachricht ist an die Träger gerichtet, die in Lichtenberg Jugendfreizeiteinrichtungen betreiben. Das Bezirksamt hat am heutigen Tag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus COVID 19 entschieden. Eine dieser Maßnahmen betrifft konkret die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen (JFE) in Lichtenberg. Bitte beachten Sie dazu die beigefügte Pressemitteilung. Im Ergebnis der Entscheidungen bitte ich Sie, ab Montag, den 16.03.2020 bis zunächst 31.03.2020 alle Angebote der JFE einzustellen und Ihre Einrichtungen nicht für Besucher*innen zu öffnen. Wir bitten Sie aber gleichzeitig, in den Einrichtungen eine telefonische Erreichbarkeit zu sichern und Kontaktmöglichkeiten per Mail oder Telefon auch für Kinder, Jugendliche oder Eltern, die ein Gespräch oder Informationen suchen, aufrecht zu erhalten.

Kulturelle Bildung: Bereits gezahlte Gelder aus Fördertöpfen zur kulturellen Bildung können unproblematisch umgewidmet werden, so Monika Grütters im Inforadio Berlin. Wichtige Infos für Jugendkulturprojekte und unsere freischaffenden Mitarbeiter*innen. Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur, Infos hier!

Ideen zur digitalen Jugendarbeit in Zeiten Coronas durch die Kolleg*innen aus Österreich gibt es hier: https://www.koje.at/digitale-jugendarbeit-corona-als-chance/

Ideen zur Nachbarschaftshilfe vom Verband für sozialkulturelle Arbeit sind hier zu finden: http://vska.de/stopptcorona/

Die Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Schule formuliert auf Facebook: „Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie empfiehlt den freien Trägern, die Jugendarbeit und außerschulische Jugendbildung (z.B. Jugendbildungsstätten) anbieten, generell, ihre Veranstaltungen abzusagen und alle Angebote einzustellen bzw. die Einrichtungen in freier Trägerschaft ebenfalls zu schließen.“ (Stand 15.03.2020)

Nächstes Meeting zu Corona, Jugendarbeit und Berlin auf Adobe-Connect am 16. März 2020 um 20:30 Uhr. Bei Interesse bitte melden bei jugendarbeit@berlin.de

Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin (14.03.2020), Berliner Senat oder zum Download:

Hinweise zu Corona-Prävention in Berlin von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, gibt es hier!

Beantragung von Kurzarbeiter-Geld für Träger der Jugendhilfe, die aufgrund der akuten Situation davon Gebrauch machen müssen, Infos von der Bundesarbeitsagentur gibt es hier: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Erweiterte Nachbarschaftshilfe Berlin: „Mit der Zeit steigen die Zahlen der Infizierten und Hilfsbedürftigen an. Menschen, die nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen können, insbesondere die, die zu einer Risikogruppe gehören, sind auf fremde Hilfe angewiesen! Diese Seite erleichtert eine „erweiterte Nachbarschaftshilfe“ in Berlin.

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Gründung am 11. Dezember 2019

Etwa 50 Berliner Kinder- und Jugendarbeiter*innen sind am 11. Dezember 2019 um 18:00 Uhr im Jugendclub Skandal zusammengekommen und haben gemeinsam die „Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit“ im Bundesland Berlin gegründet (LAG OKJA Berlin).

12 Bezirke, ein Thema: Offene Kinder- und Jugendarbeit.

In der zweistündigen Gründungsveranstaltung wurde sich kritisch mit dem derzeitigen Diskurs der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Berliner Bezirken auseinandergesetzt. In fünf Panels wurden kritische Themen und Thesen aus der Praxis heraus identifiziert, um an ihnen solidarisch und überbezirklich – als gemeinsame Selbst-verpflichtung – weiterzuarbeiten. Protokoll und Themensammlung folgen in Kürze.

Themen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin.

Die engagierte Teilnahme von Praktiker*innen dokumentiert das emanzipatorische Pfund der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Berlin: Was ist unser Auftrag? Wie wollen wir mit Schulen kooperieren? Welchen Blick haben wir auf die Verdrängung von jungen Menschen? Wird Offene Kinder- und Jugendarbeit bei der Verdichtung von Wohnraum mitgedacht? Bringen wir uns aktiv (genug) in diese und andere Entwicklungen ein oder geht uns das nichts an? Welche Jugendclubs wollen Kinder und Jugendliche in dieser Stadt? Und wie steht all das im Verhält-nis zur Bürokratisierung von Sozialer Arbeit? Dem abendlichen Kickern mit Jugendlichen? Oder dem wöchentlichen Rap-Workshop für Lücke-Kinder aus dem Kiez? Es gibt viele Themen, die auf ein gemeinsames Ringen und gemeinsame Forderungen warten.

Das politische Mandat von Offener Kinder- und Jugendarbeit.

Nicht nur die Gefährdung von Jugendclubs geht uns alle an und braucht breite und solidarische Schultern: Die Kinder- und Jugendarbeit hat ein (fach)politisches (Tripple-)Mandat, dass wir Jugendarbeiter*innen (mit)gestalten wollen. Denn „letztlich entscheidet sich in der Praxis, welchem Auftrag sich die Soziale Arbeit und mit ihr die Kinder- und Jugendarbeit verpflichtet fühlt, welches Menschen- und Politikbild sie in ihrem professionellen Handeln zugrunde legt.“

Das nächste Zusammenkommen der LAG OKJA Berlin findet am 28. Mai 2020 um 10:00 Uhr im Jugendclub Würfel in Buch statt. Call und weitere Informationen gibt es unter dem Reiter „Jahresplanung„, auf Facebook oder gern via Mail.


In Kontakt treten

Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin
jugendarbeit@berlin.de
http://www.berlin-jugendarbeit.com

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Aktuelle Informationen zum Jugendfördergesetz gibt es hier.


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